Potentialanalyse bei Jugendlichen
©Sascha Rommel

Keine Frage der Generationen

Dass Potenzialanalysen auch Jugendlichen helfen und diese sogar begeistern können, war für eine befreundete Unternehmerin aus Coburg zunächst neu. Nachdem ihre Tochter allerdings auf ganzer Linie davon profitierte, wusste sie: Erfolgreich werden mit System ist keine Generationsfrage.

Die Mutter selbst hatte bereits im Jahr 2008 ihre Firma über eine Potenzialanalyse in den Erfolg geführt. Als sie ein Jahr später von mir erfuhr, dass ich auch Jugendlichen helfe, mit der Alchimedus-Methode das Leben in den Griff zu bekommen, wurde sie hellhörig. Julia besuchte seinerzeit die Realschule. In Mathematik stand sie auf 5 und in Deutsch auf 4, was sie sehr belastete und ihre schulische Perspektive in Richtung Aussichtslosigkeit tendieren ließ.

Dazu kam, dass Ihre Mutter ihr ständig die häusliche Unordnung vorhielt und insgesamt nur sehr schlecht einen Zugang zu ihr fand. Auch mit ihrem Freund hatte das 16jährige Mädchen offenbar Probleme.

Zurückhaltung und Bereitschaft

Nachdem ich die Unternehmerin beruhigt hatte, schlug ich ihr vor, mit ihrer Tochter zu telefonieren. Als Julia mich einen Tag später anrief, war sie sehr zurückhaltend und hatte Angst über ihre Probleme zu sprechen. Doch schon nach fünf Minuten war das Eis gebrochen. Ich erzählte ihr von meinen beiden Söhnen, die mit der Alchimedus-Methode bereits erfolgreich waren, und mailte ihr einen auf ihre Situation abgestimmten Fragebogen, den sie versprach, gleich zu beantworten. Wenige Tage später meldete sie sich und wir gingen die Fragen gemeinsam am PC durch, was für Julia, als ausgesprochen visuellem Typ, sehr wichtig war.

Trauma und Flucht

Nach einer Stunde hatten wir die Fragen durchgearbeitet und legten fest, was sie bei Fragen mit niedriger Punktzahl tun könne. Als besondere Schwierigkeiten stellten sich heraus:

  • verstärkte Stresssituationen, da sie sich wenig auf Dinge vorbereitete
  • kein Vertrauen, um mit ihrer Mutter über ihre Probleme zu reden
  • sehr zurückgezogenes Leben, aus Angst etwas falsch zu machen
  • Trauma in Mathematik, da man ihr als Kind eingeredet hatte, sie sei zu dumm zum rechnen
  • Flucht ins Essen aus Frust über ihre Situation, mit etwa 20 kg Übergewicht
  • sehr starke Prüfungsangst
  • kaum berufliche Vorstellungen, sie wünschte sich etwas mit Sprachen

Fitness und Klarheit

In einem weiteren Schritt eruierten wir das, was in Julias sozialem Umfeld besonders intakt ist und wo sie noch über Potenziale verfügt. Danach äußerte sie zwei Wünsche: einen Job als Englischlehrerin und ein gesundes Leben. Aus den gewonnen Einblicken, den kritischen Faktoren im sozialen Umfeld und aus ihren Wünschen ergaben sich schließlich folgende Zukunftsprojekte:

  • Zimmer aufräumen
  • über Bedürfnisse mit ihrer Mutter sprechen.
  • Sitzung mit meiner Kooperationspartnerin, um die Blockaden in Mathematik zu lösen
  • Fitness – und Essensplan erarbeiten
  • Klarheit über die eigene Lebensvision gewinnen

Nachdem sie einen kurzen Bericht von mir erhalten hatte, begann sie sofort mit der Umsetzung ihrer Vorhaben.

Aussprache und Spielregeln

Schon nach zwei Tagen rief mich ihre überraschte Mutter an und fragte, wie ich es geschafft habe, Julia dermaßen umzuwandeln. Sie hatte nicht nur umgehend ihr Zimmer aufgeräumt, sondern auch ein vertrauliches Gespräch mit ihr geführt, in dem sie sich ausgesprochen und Spielregeln festgelegt hatten. Und auch Julia selbst, mit der ich eine Woche später telefonierte, war begeistert. Sie war bereits mehrere Male joggen gewesen und hatte ihre Ernährung umgestellt. Auch mit ihrem Freund ging es besser und sie hatte mit der von mir empfohlenen Dame an ihren Blockaden gearbeitet. Nur über ihre Lebensvision war sie sich noch nicht im Klaren. Doch daran, so verabredeten wir, würden wir nochmals gemeinsam mit Hilfe des Alchimedus Sternenweges arbeiten.

Erfolg und Perspektive

Heute hat Julia das klare definierte Ziel, Fremdsprachenkorrespondentin zu werden. Im Sommer dieses Jahres absolvierte sie die Mittlere Reife mit einem Durchschnitt von 2,5 und schaffte sogar in Mathematik den Abschluss mit der Note 3, dank der ausgezeichneten Arbeit meiner Kooperationspartnerin. Seit September 2010 besucht sie die Fremdsprachenschule und will dort den Abschluss mit mindestens 1,5 schaffen. Dabei ist Julia auf dem Weg zu ihrer Traumfigur. Seit Beginn unseres Coachings bringt sie 10 kg weniger auf die Waage, obwohl sie sich nach eigenen Angaben nicht groß mit dem Essen einschränke. Sie esse jetzt eben das „Richtige“, gehe mindestens drei Mal in der Woche Joggen und regelmäßig aufs Fahrrad, berichtet mir eine Julia, die mit der von vor einem Jahr nicht mehr viel zu tun hat.